Sakra: Neue Andachtsscheibe Dolmen-Sakra

Sakra Buckelschild
Motiv einer neuen Sakra-Andachtsscheibe: Buckelschild am Ahnengrab. Viele Jahrhunderte nach der Errichtung des Dolmen lehnt ein Wikinger seinen Schild an das uralte Steinmonument im Norden. Foto: HGW

Sakra ist die Andachtsscheibe. Sie dient als Ort zur inneren Sammlung und Versenkung. Sakra ist abgeleitet vom vedischen Gott Indra. Dessen Beiname ist „Sakra“ und bedeutet übersetzt „der Mächtige“. Sakra steht  auch für stark und für kraftvoll. Sakras werden aus Stämmen und Ästen von Bäumen geschnitten. Solche Baumabschnitte gibt es jeweils nur ein einziges Mal auf unserer Erde.  Sakra dient Freidenkern, Nichtchristen, Heiden zur Andacht. Sakren oder Sakras werden auch genutzt wie einst bei den Römern  das sogenannte Lararium, als Hausaltar

 

Buckelschild am Ahnengrab

Geheimnisvolle, meterhohe Steine, die Menschen einst in vorgeschichtlicher Zeit aufgerichtet haben, ziehen uns bis heute in ihren Bann. 

Sie werden als Menhire bezeichnet, als lange Steine, von bretonisch maen ‚Stein‘, hir ‚lang‘.(Aufgerichtet sind es eigentlich „hohe Steine“). Hierzulande bezeichnet man sie auch als Hinkelsteine. Bekannt wurde die Bezeichnung durch Asterix den Gallier in der gleichnamigen Comicserie. Die Wortherkunft ist nicht klar (Siehe unten: Hünengräber). 

 

Menhire sollen an die Ahnen erinnern oder auch Fruchtbarkeitssymbole (Phallusse) darstellen. Vieles an ihnen ist bis heute rätselhaft. Manche sind mit Mondsicheln, Schlangen oder Spiralen verziert. 

 

Mancherorts findet man hohe Steine auch zu Steinkreisen angeordnet. Einer der bekanntesten und geheimnisumwobensten Steinkreise der Welt ist das englische Stonehenge. Nicht minder rätselhaft ist das mehrere tausend Jahre ältere monumentale Stein-Heiligtum Göbekli Tepe in Kleinasien. (Das Buch dazu).

Dolmen - Steingräber für die Ewigkeit

Dolmen aus der Jungsteinzeit. Jahrtausende nach seiner Errichtung hat er nichts von seiner mystischen Faszination verloren. Er ist ein Kraftort.  Der Dolmen steht in Drosa, Kreis Anhalt-Bitterfeld. Foto: Sators/Wikipedia
Dolmen aus der Jungsteinzeit. Jahrtausende nach seiner Errichtung hat er nichts von seiner mystischen Faszination verloren. Er ist ein Kraftort. Der Dolmen steht in Drosa, Kreis Anhalt-Bitterfeld. Foto: Sators/Wikipedia

Riesenhafte Steine, sogenannte Megalithen, wurden vor Jahrtausenden auch zu Grabmälern aufgetürmt. Über tonnenschwere unbearbeitete Findlingssteine haben unsere Vorfahren gewaltige Steinplatten geschoben. Die dadurch entstandenen Monolithbauten werden Dolmen genannt, von bretonisch taol für ‚Tisch‘ und maen für ‚Stein‘. In den Kammern unter diesen Steintischen lagen die Ahnen begraben, darüber war oft ein Erdhügel aufgeschüttet. Dolmen wurden schon in der späten Jungsteinzeit (Neolithikum) vor rund 6000 Jahren aufgestellt. Im Deutschen werden häufig die Begriffe Hünengräber, Hünenbetten und Hünensteine als Bezeichnung für solche neolithischen Großsteinsetzungen verwendet. Der Begriff Hinkelstein soll sich davon ableiten und eine Verballhornung von Hünenstein sein.

Uralte Kraftorte - mystische Faszination

Manche dieser Steinbauten sind außerdem für astronomische Zwecke errichtet worden, nicht als Grablegen. Bei ihnen sind die Kammern, die durch die monumentalen Steine gebildet werden, so angelegt, dass die Strahlen der Sonne genau zur Sommersonnenwende durch eine Öffnung fallen, und damit den höchsten Sonnenstand anzeigen.

 

 Es geht eine geheimnisvolle, nicht wirklich erklärbare mystische Ergriffenheit von solchen Steinmonumenten aus. Sie werden als „Kraftorte“ erlebt. Seit ihrer Errichtung vor Jahrtausenden suchen Menschen sie auf, um ihre magische Ausstrahlung zu erfahren. 

 

Auf der Andachtsscheibe Dolmen-Sakra mit dem Motiv „Buckelschild am Ahnengrab“ ist ein Miniatur-Dolmen errichtet. An ihm lehnt ein bunter Wikingerschild. Die Scheibe ist der Torso eines Stammzuschnittes, nach der Fällung des Baumes vorgenommen.  Foto: HGW
Auf der Andachtsscheibe Dolmen-Sakra mit dem Motiv „Buckelschild am Ahnengrab“ ist ein Miniatur-Dolmen errichtet. An ihm lehnt ein bunter Wikingerschild. Die Scheibe ist der Torso eines Stammzuschnittes, nach der Fällung des Baumes vorgenommen. Foto: HGW

Begräbnisriten und Grabformen haben sich inzwischen gründlich gewandelt. Vor allem in jüngerer Zeit. Da die Zahl der Menschen auf dem Planeten explosionsartig zunimmt, kümmert sich in den großen Metropolen heute eine regelrechte Beerdigungsindustrie um die Entsorgung der Leichname. Feuerbestattungen nehmen stark zu. Urnen werden platzsparend in Hochregalen aufgestapelt. Mystische Gefühle wie an den uralten Grablegen und Steinmonumenten stellen sich hier nicht mehr ein. 

 

Heute werden die „Aschekapseln“, wie im Beerdigungsgewerbe Behälter für eingeäscherte Verstorbene fachsprachlich heißen, häufig schon in „Öko“- oder „Biournen“ gepackt. Diese gelten als besonders umweltfreundlich. Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und sind im Boden biologisch abbaubar, ohne Rückstände zu hinterlassen. Es kann anscheinend gar nicht mehr schnell genug gehen, bis die letzten persönlichen Erinnerungen an einen Menschen restlos vergangen sind. 

Sakra-Andachtsscheiben - Ort für tiefe Meditation

In früheren Jahrhunderten und Jahrtausenden, als die Grabmonumente aus riesigen Monolithen errichtet wurden, ging es noch darum, Ewigkeiten zu überdauern. Bei den Dolmen ist dies der Fall. Menhire und Steinkreise bestehen über alle Zeiten fort. Selbst die heute noch bei Erdbestattungen aufgestellten Grabsteine bewahren das Andenken viele Jahre, aber sie werden immer seltener. 

 

Auf der Andachtsscheibe Dolmen-Sakra mit dem Motiv „Buckelschild am Ahnengrab“ ist ein Miniatur-Dolmen errichtet. An ihm lehnt ein bunter Wikingerschild. Die Scheibe ist der Torso eines Stammzuschnittes, unmittelbar nach der Fällung eines Baumes vorgenommen. Sie enthält außerdem die Spirale als kosmisches Zeichen der ewigen Wiederkehr. Für Andachten ist das metallene Teelichtschälchen im Holz eingelassen, so dass lebendes Feuer entflammt werden kann, als wichtiges Begleitelement für Versenkung und Meditation.

Sakra "der Mächtige", Beiname für den vedischen Gott Indra

Im Beitrag „Endlich leben - ein Sakra für dich“ ist die tiefe Andacht beschrieben, die man durch die Versenkung mit dem Sakra erfahren kann. Wobei Andacht schon aus dem Althochdeutschen und Mittelhochdeutschen (anadāht, andāht) stammt und die Bedeutung von „an etwas denken“ und auch  innere Sammlung, Versenkung, Anteilnahme bedeutet. 

 

Namenspatron für die Sakras ist der vedische Gott Indra. Sein Beiname ist  Sakra, das heißt  übersetzt „der Mächtige“. Davon leitet sich der Name „Sakra“ für die Andachtsscheibe aus dem Holz einheimischer Bäume ab. Indra, der Mächtige beherrschte vor 3500 Jahren mit seinem Donnerkeil – ähnlich wie Thor oder Donar in den nordischen Mythen – Himmel und Erde. Sakra, „der Mächtige“, wurde auch als Götterkönig bezeichnet. Von ihm erzählen nicht nur die indischen Schriften der Veden, sondern der Götterkönig ist in ganz Eurasien unter verschiedenen Namen bekannt“ (Siehe Blog vom  09. August 2018). Die indoeurasischen, indogermanischen Götterkönige wirken völker- und kulturübergreifend seit Menschengedenken in unseren Breiten. Sie sind also weit älter als die monotheistischen Dogmen der Großkirchen und späteren Religionsgründungen. 

Sakra, der natürliche Hausaltar

Sakren oder Sakras werden oft auch genutzt wie einst bei den Römern  das sogenannte Lararium, der Hausaltar. Foto HGW
Sakren oder Sakras werden oft auch genutzt wie einst bei den Römern das sogenannte Lararium, der Hausaltar. Foto HGW

Sakren oder Sakras werden oft auch genutzt wie einst bei den Römern  das sogenannte Lararium, der Hausaltar. An ihm verrichtete man seine Andacht und kehrte in sich, wandte sich also nach Innen. Heute würde man vielleicht sagen, man meditierte, obwohl dieser Begriff durch inflationären Gebrauch etwas gelitten hat und meist nicht mehr die Tiefe erreicht, die noch mit dem Wort Andacht verbunden ist. „Das Sakra ist  eine eigene Entwicklung, weder vom Buddhismus geprägt, noch in christlichen Gebräuchen zu finden. Es hat auch keine starre, vorgegebene Form und ist damit das ideale Andachtsmittel für Freidenker, Nichtchristen, Heiden“. (Wagners Ausblick).

 

Das Sakra ist eigentlich ein Lebewesen, geschnitten aus lebendem Holz, wie es die Natur oder Gott  - je nach Weltverständnis oder Weltanschauung - erschaffen hat. Die Jahresringe der Baumscheiben erzählen von vergangenen Zeiten. Sie berichten über ihr eigenes Baum-Leben und darüber, wie es war auf der Erde, seit sie heranwuchsen. Breite Ringe zeigen uns gute Jahre und ungestörtes Wachstum an, deuten auf mildes Wetter und genug Wasser zu jeder Zeit. Schmale, enge Ringe sind Zeugen von kargem Wuchs unter harten Bedingungen, berichten uns von Frost und Hitze, von ungestilltem Durst und manchmal auch vom großen Sterben in den Wäldern. 

 

Die Sakras gehören zur DNA der Bäume. Sie sind Leben! Gewachsen, unnachahmlich und unnachahmbar. Es gibt ein und denselben Baumabschnitt, den man im Sakra berührt, nirgends sonst noch einmal auf dieser Erde. Ein Sakra ist das ‚unikateste‘ aller Andachtsmittel. 

 

  

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Geheimnis Verdauung: Warum entscheidet unser Darm über Leben und Tod?

Der Darm ist das Zentralorgan unseres Lebens. Er allein liefert die Energie für Muskeln und Nervensystem, für  Gehirn und Herz. Im Darm wird entschieden über unsere Lebenserwartung, über Körpergewicht, Leistungsfähigkeit, Ausdauer und Konzentration, über unsere Nervenstärke und die Stabilität der Haut. Im Darm befinden sich 80 bis 90  Prozent aller Immunzellen, er ist das größte Immun-Organ im Körper überhaupt. Unser Darm ist der Aufpasser an der Schwelle zwischen drinnen und draußen, zwischen Leben und Tod. Er produziert 95 Prozent des körpereigenen „Glückshormons“ Serotonin und ist daher verantwortlich für innere Gelassenheit und Ausgeglichenheit. Er dämpft Angstgefühle, Unsicherheiten und wirkt depressiven Stimmungen entgegen. Alle anderen Organe unseres Körpers werden durch Signale aus dem Kopf gesteuert. Nicht so der Darm. In ihm befindet sich ein zweites Gehirn. Dieses Bauchhirn erhält uns am Leben, ohne dass dies überhaupt ins Bewusstsein dringt. - Und der Hohlraum zwischen Mund und Anus gehört noch zur Außenwelt ist ein Tunnel durch uns hindurch. Wären auf dem Weg zwischen Mund und Anus nicht Kammern, wie der Magen und wären nicht die vielen Krümmungen und Windungen in den Gedärmen, man könnte durch diesen Tunnel und damit durch uns hindurchsehen. – Geheimnis Verdauung – Wunderwerk Darm. Nicht einmal fünf Prozent der Erwachsenen wissen über das Geschehen in ihrem Darm auch nur annähernd Bescheid.

 

Darm Schema
1 = Magen 2 = Dünndarm 3 = absteigender Teil des Dickdarms 4 = aufsteigender Teil des Dickdarms 5 = Wurmfortsatz 6 = Mastdarm 7 = After.

Krankheiten des Verdauungssystems sind in Deutschland die fünfthäufigste Todesursache.  Allein an Darmkrebs erkranken in Deutschland jährlich zwischen 60 000 und 70 000 Menschen, 25 000 bis 30 000  sterben daran. Darmkrebs ist derzeit bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweithäufigste Tumorerkrankung in Deutschland. 

 

Weltweit sterben jedes Jahr nach Infektionen des Magen-Darm-Traktes rund drei Millionen Menschen. Allein 2,5 Millionen dieser Todesfälle gehen auf schwere Durchfallerkrankungen zurück. 

Im Darm sitzt der Tod – im Darm sitzt das Leben

Der Darm ist ein ausgesprochen sensibles Organ. Im Darm sitzt der Tod, wussten schon die Ärzte der Antike. Im Darm sitzt aber auch das Leben. Es ist sogar so, dass unser Darm auch ohne Infektion und Krebsbefall generell über Leben und Tod entscheidet. Denn der Darm ist der Anfang des lebendigen Systems, die Basis des Prinzips Leben. Das heißt, wenn unser Darm erkrankt, ist der gesamte Organismus in höchster Gefahr. Das ist so, weil  nur der Darm aus allem, was wir essen, die erforderlichen Bausteine für die vom gesamten Organismus benötigte Lebensenergie herausholen kann. Und ohne Energienachschub ist kein Leben möglich. Nur in unseren Darm kann die Zerlegung und Umwandlung von pflanzlichen und tierischen Bestandteilen in verfügbare Nährstoffe erfolgen. Wenn der Darm also nicht mehr liefert, geht der Organismus zugrunde. Menschen mit schweren Darmerkrankungen magern daher ab, leiden unter „Auszehrung“ und müssen im schlimmsten Fall verhungern

Der Darm ist das Zentralorgan unseres Lebens

Hauptsache an seinen hundert Billionen Bewohnern: den Darmbakterien. Sie sind es, die den Umbau von allem, was wir essen, zu Energieträgern für Muskeln, Gehirn und Herz bewerkstelligen. Wir nennen das „Stoffwechsel“ oder „Metabolismus“. 

 

Diesen Stoffwechsel haben die Bakterien ganz allein erfunden. Und ihre Erfindung war gleichzeitig der Beginn des Lebens. Alles fing damit an, dass sich eine winzige halbdurchlässige Membran vor Milliarden von Jahren um vorhandene Biomoleküle herumgelegt hat, sie umschloss und ab sofort entschied, was in das dadurch entstandene mikroskopisch kleine Gebilde an Stoffen herein darf und was wieder hinaus muss. Diese halbdurchlässige Membran war der erste Darm. Mit ihm begann das Leben. Er gehörte einem Bakterium, dem ersten Lebewesen überhaupt. Und noch immer funktioniert das Lebensprinzip nach den gleichen Regeln: Aufnahme von Stoffen, Zerlegung und Umwandlung in Energie, Ausscheidung der Reste.  

Im Darm werden die lebenswichtigen B-Vitamine hergestellt

Ein gesunder Bauch, das Billionenheer der Darmbakterien – sie entscheiden über unsere Lebenserwartung, über Körpergewicht, Leistungsfähigkeit, Ausdauer und Konzentration, über unsere Nervenstärke und die Stabilität der Haut. Und zwar deshalb, weil unsere Darmbakterien zum Beispiel alle B-Vitamine zur Verfügung stellen, wie das B1 (Thiamin), B2 (Riboflavon), B6 (Pyridoxin), B 12 (Cobalamin). Ohne diese Vitamine würden wir nach dem heutigen Stand der Wissenschaft schwere Stoffwechselstörungen bekommen, Herzschäden und Muskelkrämpfe erleiden und unsere Konzentration würde stark beeinträchtigt. Wahrscheinlich wären wir ohne diese im Darm produzierten Vitamine gänzlich lebensuntüchtig. 

 

Sogar das Vitamin H (auch als Vitamin B7 oder Biotin bezeichnet) wird von Darmbakterien gebildet. Es wirkt nicht nur Depressionen entgegen, sondern ist für eine Vielzahl von Körperfunktionen zuständig. Bei einem Mangel an Vitamin H können neben Depressionen auch Schläfrigkeit und außergewöhnliche Mattigkeit auftreten. Sogar Halluzinationen, Störungen der Herzleistung, der Bewegungsfunktionen und der Muskeln werden bei einem Mangel des Vitamins beobachtet. - Angesichts dieser Fakten wäre es sicher nicht verkehrt, bei depressiven Menschen auch immer an den Bauch zu denken. Möglicherweise können die Darmbakterien bei Depressionen  ihre Vitamin H-Produktion nicht mehr im nötigen Umfang aufrechterhalten.

Im Darm befinden sich bis zu 90 Prozent der Immunabwehrzellen

Im Darm befinden sich auch 80 bis 90  Prozent aller Immunzellen. Nur sie können uns wirklich vor feindlichen Bakterien und Viren schützen. Daher garantiert der Darm auch die Gesundheit unseres gesamten Organismus. Der Darm mit seinen Mikroben ist das größte Immun-Organ im Körper überhaupt. Er ist der Aufpasser an der Schwelle zwischen drinnen und draußen und damit letztlich zwischen Leben und Tod. 

 

Die Darmbakterien in unserem Verdauungstrakt produzieren Vitamine, vergären Zucker, binden Schadstoffe und machen gefährliche Keime unschädlich. Die Mikroorganismen sind auch für die Produktion von Botenstoffen und Hormonen verantwortlich. Auch diese Substanzen werden im Darm produziert. Zum Beispiel kommen rund 95 Prozent des körpereigenen „Glückshormons“ Serotonin aus dem Darm. Dieser Botenstoff (Transmitter) ist lebensnotwendig, verantwortlich für innere Gelassenheit und Ausgeglichenheit. Er dämpft Angstgefühle, Unsicherheiten und wirkt depressiven Stimmungen entgegen.

Der Darm kann auch nach dem Hirntod weiterleben

Sogar nach dem Ausfall des Gehirns (Hirntod) verfügt der Darm noch über komplexe Steuerungsfunktionen. Der für tot erklärte Organismus ist in der Lage, seine Temperatur und sogar den Hormonhaushalt weiterhin selbstständig zu regulieren. Hirntote können verdauen, ihre Darmbakterien arbeiten weiterhin, sie haben auch Stuhlgang. Selbst Infektionen nimmt das Immunsystem von Hirntoten keineswegs selbstverständlich hin, sondern es kann immer noch mit einer Abwehrreaktion antworten. 

 

Unser Bauch ist ein Hochleistungszentrum. Organisiert wird es vom Darm. Er agiert als eigenständiges und souverän entscheidendes Management. Alle anderen Organe unseres Körpers werden durch Signale aus dem Kopf gesteuert. Nicht so der Darm. Er hat seinen eigenen Kopf.

Der Darm hat sein eigenes Gehirn – das Bauchhirn

In unserem Darm befindet sich ein zweites Gehirn. Eigentlich ist es das erste, denn es ist wesentlich älter als jenes in unserem Schädel. Von diesem Darm- oder Bauchhirn sind wir mindestens so abhängig, wie vom Kopfhirn. - Der Darm erhält uns am Leben, ohne dass dies überhaupt ins Bewusstsein dringt und ohne dass er sich vom Kopfhirn dreinreden lässt. 

Unser Darm gehört noch zur Außenwelt – "im Darm" heißt nicht "im Körperinneren"

Und noch eine verblüffende Besonderheit zeichnet unseren Darm aus, von dem die meisten Menschen noch nie gehört haben, obwohl sie 70, 80 oder 100 Jahre von ihrem Verdauungstrakt durchzogen sind – von der Geburt bis zum Tod: Der Hohlraum zwischen Mund und Anus gehört eindeutig noch zur Außenwelt. Unser Darm ist ein Außenweltkanal, ein Tunnel durch uns hindurch. Wären auf dem Weg zwischen Mund und Anus nicht Kammern, wie der Magen und wären nicht die vielen Krümmungen und Windungen in den Gedärmen, man könnte durch diesen Tunnel und damit durch uns hindurchsehen.

 

Erst hinter der muskulösen Wand, von der unser Darm-Tunnel umschlossen ist, beginnt die Innenwelt, unser eigentlicher Körper. Er wird aus dem Tunnel heraus versorgt. Und durch den gleichen Tunnel erfolgt auch die Entsorgung der Reste, die der Körper nicht braucht.

Alles, was hinter der Tunnelwand liegt, bekommt die Stoffe zum Leben quasi durchgereicht. Feinste Blutgefäße (zu denen Bakterien Zutrittsverbot haben) in der Darmwand nehmen auf, was von den Verdauungsbakterien zur Verfügung gestellt wird und transportieren es über das riesige Leitungsnetz des Adergeflechts bis in die fernsten Regionen des Körperkonglomerats. 

 

Versorgt werden auf diese Weise alle Aggregate wie Herz, Nieren, Leber etc. Die Elektronen der Nahrungsmoleküle erreichen zuverlässig die Billionen Kraftwerke der Mitochondrien in allen unseren Körperzellen.

Körper-Außenhaut und Darmwand grenzen den Organismus ab

Der Mensch und die meisten anderen Lebewesen haben also zwei Hüllen, die ihren Körper nach außen abgrenzen: die Körper-Außenhaut und die Darmwand. Aber das sind keine starren Grenzen, sondern sie haben membranartige Eigenschaften, wie bereits das erste Bakterium. Sie sind bis zu einem gewissen Grad durchlässig, können aufnehmen und abgeben.

 

Die Versorger selbst, also unsere Darmbakterien, die uns mit Nahrungsmitteln, Hormonen und Vitaminen auffüllen, leben draußen, sie sind nicht in uns. Wenn sie in uns auftauchen, wird es gefährlich. Denn sobald sie in die Blutbahn gelangen, haben sie praktisch Zugang zu allen lebenswichtigen Organen. Diese würden sie ohne Rücksicht und ohne zu zögern befallen und damit zerstören. 

 

Ihre Giftstoffe (Endotoxine) sind unsere Organe im eigentlichen Körper potenziell tödlich. Das Beispiel Ehec machte es 2011 überdeutlich. Dieses Bakterium war in der Lage, Nieren zu zerstören und Menschen dadurch umzubringen. Wenn Mikroben in uns die Oberhand gewinnen, kann es wie schon erwähnt zur Sepsis (umgangssprachlich „Blutvergiftung“ genannt) kommen. Ebenfalls eine tödliche Bedrohung.

Nicht einmal fünf Prozent wissen über ihren Darm wirklich Bescheid

Es wäre längst an der Zeit, sich in Schule und Erziehung viel mehr mit der Urfunktion unseres Körpers und des Lebens zu befassen: Mit der Verdauung, dem Stoffwechsel, der Energieversorgung. Doch gerade über die Funktionen ihrer Verdauungsorgane sind die allerwenigsten Menschen informiert. Eine Untersuchung  hat ergeben, dass nicht einmal fünf Prozent der Erwachsenen wirklich über das Geschehen in ihrem Darm Bescheid wissen. 

 

Wer verstehen will, was uns von Anbeginn des Lebens antreibt, woher unsere Lebensenergie kommt, aus wie vielen Einzelteilen sich unser ICH zusammensetzt – wie viele wir wirklich sind, der wird hier fündig (Einige Expl. des Buches (NEBEN ICH) mit fehlender Einschweißung sind auch immer zum Sonderpreis erhältlich)..

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Weihnachten, unser ältestes Winterfest

Weihnachtsbaum
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

Es gibt Menschen in Deutschland, die wollen nicht mehr Weihnachtsmärkte abhalten, sondern Winterfeste. Sie stören sich am Begriff Weihnachten. Verteidigt wird Weihnachten dabei ausgerechnet von denen, die es einst geklaut haben: von den christlichen Kirchen.

 

Sie haben die uralte Weihnacht nämlich einst mit Gewalt zu einem Jesusfest umfunktioniert. Die wahre Geschichte von Weihnachten ist indes die „eines ganz und gar unheiligen Festes“, wie der Schamanenforscher Christian Rätsch in dem Buch „Abgründige Weihnachten“ seinem Leserpublikum erklärt.

Weihnachten war lange vor Christi Geburt ein Winterfest

Weihnachten war lange vor der Jesusgeburt schon ein Fest. Ein Winterfest, das seit Urzeiten den Namen Weihnachten trägt. Das heute bekannte Datum für das christliche Weihnachtsfest wurde erst im Jahre 354 durch den Bischof von Rom festgelegt. In einem Kalenderwerk und Staatshandbuch, das für die Bevölkerung der Stadt bestimmt war, findet sich unter dem 25. Dezember ein entsprechender Vermerk. Der kurze Texteintrag in dieser als „Chronograph“ bezeichneten Schrift lautet: „Natus est Christus in Bethlehem Iudaeae“. Damit war „Christi Geburt“ ein für alle Mal datiert. Mit dem tatsächlichen Geburtstag hat dieses Datum nach übereinstimmender Auffassung der Historiker jedoch nichts zu tun.

Weihnachten geht auf den Schamanengott Wotan zurück

Das Weihnachtsfest ist einst in grauer Vorzeit als Winterfest gestartet. Gefeiert wurde zur Wintersonnenwende, weil man sich mit den wieder länger werdenden Tagen auf Sonne und Frühling freuen konnte. Christian Rätsch schreibt darüber: „Das nordische Wintersonnenwendritual, das Julfest, ist der Ursprung unseres heutigen Weihnachtsfestes – und nicht die Geburt des kleinen Jesuskindes. Ursprünglich hieß es in der christlichen Kirche, dass der Geburtstag von Jesus Christus im Wonnemonat Mai gelegen habe. Erst seit dem 6. Jahrhundert behauptet die Kirche, dass Jesus am 24. Dezember, an Heiligabend, geboren worden sei. Damit wollte man dem ursprünglich heidnischen Fest einen christlichen Touch geben. Mit dieser Lüge versuchte die Kirche den von ihr gehassten Wotan aus dem Bewusstsein der Menschen zu verdrängen. Wenn man unser Weihnachtsfest allerdings genauer analysiert, wird deutlich, dass sich das heidnische Ritual durchgesetzt hat.“

Apropos Wotan: „Das heute weit verbreitete Bild des Weihnachtsmanns in seinem von Rentieren gezogenen, fliegenden Schlitten führt uns direkt zu seinen Wurzeln: zu Fliegenpilzen und Schamanen“, schreibt Rätsch. Mit Fliegenpilzen versetzten sich die Altvorderen, insbesondere die Schamanen, lange vor dem winterlichen Bierbrauen demnach in die richtige Wintersonnwendstimmung. Und dann verfolgten sie die Wilde Jagd Wotans am nächtlichen Himmel. Die Engel auf seinem Schlitten gehen „auf die germanischen Walküren...zurück.“

 

Wotan oder Odin, wie er auch hieß, hatte „ein Pferd mit acht Beinen, einen blitzschnellen, weißen Hengst, der fliegen konnte“, heißt es bei Rätsch. Und weiter: „Auf seinem Rücken bereiste Wotan in Ekstase alle neun Welten, die wie reife Früchte am Weltenbaum (der Germanen, Anm. d. Verf.) hingen. In all diesen neun Welten lebten andere, fremdartige Wesen, etwa Riesen und Zwerge, die Seelen der Verstorbenen und Fantasiewesen aus Nebel.“

 

Eine sehr moderne Sicht auf das universelle Geschehen. Denn das ist ja quasi die Vorstellung eines Multiversums, das sich in der modernen Wissenschaft erst im 20. Jahrhundert (Hugh Everett 1957) unter Kosmologen  und Quantenphysikern etablieren konnte. Wotan und seine Wilde Jagd waren in all diesen neun Welten zuhause. Gott Wotan war der Chef im Multiversum.

Weihnachten hat nichts mit der unbefleckten Empfängnis einer Maria aus Galiläa zu tun

Sonnenaufgang
Sonnenaufgang zur Wintersonnenwende

„Wotan“, so Rätsch, „war der Gott der Ekstase. Sein Name bedeutet auf Deutsch wörtlich „der Berauschte“. Er war ein Schamane, ein Zauberer, ein Seelengeleiter, ein Heilkundiger und ein in allen Welten Wandernder.“

 

Wer je geglaubt hatte, dass Weinachten etwas mit der „unbefleckten Empfängnis“ der Maria aus Galiläa zu tun hat und mit ihrer Geburt des Knaben Jesu, der sollte noch ein paar weitere Informationen einholen, die nicht von der Kirche abgesegnet sind. Für Ketzerei, was ja immer vor allem bedeutete mehr zu wissen und auch mehr zu sagen, als was die Kirche zulässt, verliert heute niemand mehr seinen Kopf. 

Weihnachten startete einst als Winterfest mit Räucherkult und Ekstasen

Beim Winterfest Weihnachten wurden Pilze konsumiert, Fliegenpilze vor allem, um sich zu berauschen. Und später dann, als im Zuge der neolithischen Revolution vor etwa 15.000 bis 10.000 Jahren, ja eigentlich als Ausgangspunkt derselben, das Bierbrauen erfunden wurde, da wurden die Menschen sogar sesshaft, um immer genügend alkoholischen Gerstensaft zur Verfügung zu haben. Nachzulesen im Buch „Neben Ich“, im Kapitel „Das Ich der Droge“.

 

Der Rausch ist offenbar ein Bedürfnis des Menschen, nachdem keine Kultur auf Erden ohne Drogen auskommt.  Dazu schreibt Rätsch „Alle alten Kulturvölker hatten ihre eigenen speziellen Entheogene, ihre rituellen und kultischen Rauschmittel, die im Zentrum der jeweiligen Kultur standen. Sie wurden respektvoll verehrt und rituell konsumiert – denn der Rausch ist das Geschenk der Götter. Er gilt als Ursprung jeder Kultur.“

Weihnachten wurde durch die christliche Kirche zu einem Herrschaftsinstrument

Das Christentum ist von Anfang an mitnichten eine friedliche und friedvolle Veranstaltung, wie weißgewandete Päpste leutselig suggerieren mögen. Es ging schon immer um Kampf und um Macht und um Einfluss.

 

In der ersten Zeit ihrer Entwicklung galten die christlichen Gemeinden im damaligen römischen Reich, in dem sie sich ausbreiteten, zunächst als jüdische Sekten. Erst später wurden sie als eine sich auf Jesus von Nazareth beziehende neue Glaubensgemeinschaft anerkannt. Die Zahl der Anhänger wuchs rasch. Da der römische Staat sie aber bald als Umstürzler ansah, wurden die Christen zunächst jahrhundertelang verfolgt.

 

Erst Kaiser Konstantin der Große stellte 311 die Christenverfolgung ein. Zunächst wurde das Christentum den alten römischen Kulten gleichgestellt, dann sogar zur Staatsreligion erhoben. Jeder Bürger des Imperiums hatte nun den christlichen Glauben anzunehmen, das Heidentum und die alten orientalischen Nationalkirchen wurden fortan unterdrückt. Der Pakt mit der Macht hat die sich entwickelnde christliche Kirche von Anfang an geprägt und bis heute sucht sie diese Nähe, segnet Waffen und Truppen und Fahnen der Mächtigen, dient jedwedem Regime und wird nicht umsonst von Kritikern auch als Hure bezeichnet.

Weihnachten erinnert bis heute an seinen heidnischen Ursprung

Chr. Rätsch, Abgründige Weihnachten
Abgründige Weihnachten: Die wahre Geschichte eines ganz und gar unheiligen Festes von Christian Rätsch, Riemann Verlag, 160 Seiten, 14,99 Euro, ISBN-13: 978-3570501658.

Wie gnadenlos das Machtpotential, über das die Kirche schon früh gebot, von ihr eingesetzt wurde, wird auch von Christian Rätsch geschildert: „Der 24. Dezember war auch im antiken Rom ein heiliger Tag. An ihm wurde die Wiedergeburt des Sonnengottes Sol Invictus (Lateinisch für die unbesiegbare Sonne) gefeiert. Sol Invictus galt als eine Form des Sonnen- und Lichtgottes Apollon. Ihm zu Ehren tauschten die Menschen kleine Geschenke aus, zündeten Wachskerzen an und labten sich an einem reichen Mahl.“ – Und das ist ja im Prinzip bis heute so geblieben. Nur dass statt Fliegenpilz und Räucherwerkzeug heute das christliche Zeremoniell mit Engeln, Weihrauch, Kreuz und Halleluja in den von der Kirche geprägten Ländern als heilig gilt.

„Erstaunlicherweise“, schreibt Rätsch, „wählte die christliche Kirche ausgerechnet dieses Datum für ihren Heiligen Abend. Die Geburt der Sonne (die ja tatsächlich alle Jahre wiederkehrt, im Gegensatz zum Jesuskindlein, Anm. d. Verf.) bei den Heiden wurde zur Geburt Jesu umgemünzt. Damit sollte das heidnische Fest aus der Erinnerung der Römer gelöscht werden. Genauso wie die ersten Kirchen auf den Ruinen heidnischer Tempel (und auf heidnischen Kultplätzen, Anm. d. Verf.) errichtet wurden, wurden die populären heidnischen Feste durch christliche Feiertage ersetzt.“

Weihnachten ist bis hin zur Weihnachtsgans ein Erbe des Heidengottes Wotan

Wer genau hinsieht und sensibel ist, der merkt dem Fest der Feste allerdings bis zum heutigen Tag an, woher es kommt. Rätsch: „Unser christliches Weihnachtsfest beruht also auf einer schamanischen Mythologie, auf der Astronomie der Wintersonnenwende (durch Naturbeobachtung), auf uralten heidnischen Ritualen, Opfergaben an die Götter und auf einem lebendigen Totenkult.“

 

Sogar die Weihnachtsgans ist, bis hin zum Gewürz, ein heidnisches Weltkulturerbe, wie Rätsch herausstellt: „Jetzt werden besonders üppige und reichhaltige Festessen veranstaltet. Die Weihnachtsgans geht auf die Opfergans für Wotan zurück. Sie wird mit Beifuß (Artemisia vulgare) gewürzt und damit schamanisch geweiht. Beifuß gehört in vielen Kulturen zu den wichtigsten Schamanenpflanzen, die bei Ritualen Schutz gewährt und den Ort von zerstörerischen Energien befreit.“

 

So lasst uns Kerzen anzünden oder auch Feuer zur Wintersonnenwende, eine Gans braten und hinausgehen in Wälder und Felder. Weihnachten ist unser ältestes Winterfest. Ein Weltkulturerbe, älter, viel älter als das Christkind im Stall von Bethlehem.    

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Upcycling Sakra – Andachtsscheibe mit historischen Kettenelementen

Upcycling Sakra
Upcycling Sakra mit Kettenelementen - unter freiem Himmel auf einem großen Stein platziert und himmelwärts fotografiert. Foto: HGW

Eine mattwarm schimmernde Baumscheibe von der Roterle ist die Basis dieses Sakras. Der Ring einer ehemaligen Spannkette in feiner Rost-Ästhetik bildet im Zentrum, eingelassen in das wunderschöne Holz, einen Mittelkreis. Aus ihm ragt spiralförmig ein anderer Kettentorso in die Höhe. Er wirkt wie die Fortsetzung der Chakraschlange aus Nägeln, die genau auf die Mitte dieser Sakra-Andachtsscheibe weist.

Sakra
Upcycling Sakra im häuslichen Bereich, mit Bildnis im Medaillon - ein Liebes-Sakra. Foto: HGW

Die Chakraschlange wird dabei von schwarzen Nagelköpfen gebildet. Diese symbolhafte Erscheinung einer zusammengerollten Schlange ist der Chakrenlehre zufolge im Bereich des menschlichen Coccyx angesiedelt, des Steißbeins. Wenn ihre Energie durch die Körper-Chakren hindurch in das Zentrum des Scheitels aufsteigt, soll sie Erleuchtung bringen. Mit ihr überwindet man ein schlechtes Karma und stimmt die Mächte des Schicksals um

Findlinge und Medaillons – ein Liebes-Sakra

Im silberfarbigen Schälchen auf der linken Seite liegt ein geheimnisvoller schwarzweißer Feuerstein –ein Findling aus den Ostseefluten. Das rechte Schälchen  beherbergt ein Medaillon mit dem Bild eines lieben Menschen – so kann die Andachtsscheibe zum Liebes-Sakra werden.

Herbstliche Andacht. Foto HGW
Herbstliche Andacht. Foto HGW

Ausgeleuchtet wird die Sakra-Szenerie von zwei Teelichtern im Vordergrund. Diese Verbindung von Upcycling und Andacht , von Sakra-Ritual und Upcycling-Kunst ist eine ganz neue Kreation. Im Beitrag „Endlich leben - ein Sakra für dich“ ist die tiefe Andacht beschrieben, die man durch Versenkung im Sakra erfahren kann. Wobei Andacht schon aus dem Althochdeutschen und Mittelhochdeutschen (anadāht, andāht) stammt und die Bedeutung von „an etwas denken“ und auch  Innere Sammlung, Versenkung, Anteilnahme bedeutet.

Der Gott Indra ist Namenspatron für die Sakras

Der Name „Sakra“ für die Andachtsscheibe aus dem Holz einheimischer Bäume leitet sich bekanntlich ab  vom Beinamen „ des vedischen Gottes Indra, der vor 3500 Jahren mit seinem Donnerkeil – ähnlich wie Thor oder Donar in den nordischen Mythen – Himmel und Erde beherrschte. Sakra, „der Mächtige“, wurde auch als Götterkönig bezeichnet. Von ihm erzählen nicht nur die indischen Schriften der Veden, sondern der Götterkönig ist in ganz Eurasien unter verschiedenen Namen bekannt“ (Siehe Blog vom  09. August 2018).

Sakra für Hausaltar – Kraftort - Hörgr- Tibetischer Gau -Andachten

Wie dort berichtet, wird in den Veden dieser Götterkönig mit dem Namen Indra bezeichnet. Bei den Griechen hieß er Zeus, in der germanischen Mythologie Tyr - später traten Odin/Wotan an seine Stelle - bei den Römern Jupiter. „Das sind die indoeurasischen, die indogermanischen Götterkönige, die völker- und kulturübergreifend seit Menschengedenken in unseren Breiten wirken, also lange bevor es die monotheistischen Dogmen der Großkirchen gab“, heißt es in diesem August-Blog.

Andachtsscheibe mit roten Kerzen. Foto: HGW
Andachtsscheibe mit roten Kerzen. Foto: HGW

Sakren oder Sakras werden oft auch genutzt wie einst bei den Römern  das sogenannte Lararium, der Hausaltar. An ihm verrichtete man seine Andacht und kehrte in sich, wandte sich also nach Innen. Heute würde man vielleicht sagen, man meditierte, obwohl dieser Begriff durch inflationären Gebrauch etwas gelitten hat und meist nicht mehr die Tiefe erreicht, die noch mit dem Wort Andacht verbunden ist. 

 

Ein Sakra ist indes nicht nur auf den innerhäuslichen Gebrauch beschränkt. Menschen, die einen Kraftort auf eigenem Grund und Boden, im Garten oder auf dem Feld ihr Eigen nennen, nehmen die Andachtsscheibe auch mit ins Freie. Wo ein Stein oder eine Anhäufung von Steinen – altnordisch Hörgr, was man auch mit Steinaltar übersetzen könnte – als Andachtsort dient, kann das Sakra aufgelegt werden und die Stimmung vertiefen. Dieser Gebrauch ist auch in anderen Kulturen gebräuchlich. So zum Beispiel im tibetischen Gau, einer Art Reliquien-Behälter. Das Gau wird als Anhänger getragen (Gau-Box) oder, wenn es größer ist, am Ledergurt über der Schulter. Wenn die nicht mitgetragen werden sollen oder wegen ihrer Abmessungen nicht mitgenommen werden können, haben sie ihren Platz meistens auf dem Hausaltar.

Sakra: Das Andachtsmittel für Freidenker, Nichtchristen, Heiden

Andachtsscheibe Sakra - Andachtsort in freier Natur. Foto HGW
Andachtsscheibe Sakra - Andachtsort in freier Natur. Foto HGW

Es ist beachtlich, was an religiös-liturgischer Vielfalt in Gebräuchen Eurasiens lebendig ist, die meist lange vor den Buchreligionen datieren. (Buchreligionen sind Religionslehren, die eine verbindliche „heilige Schrift“ haben, wie die Bibel, den Koran, die Tora).

 

 Das Sakra ist  eine eigene Entwicklung, weder vom Buddhismus geprägt, noch in christlichen Gebräuchen zu finden. Es hat auch keine starre, vorgegebene Form und ist damit das ideale Andachtsmittel für Freidenker, Nichtchristen, Heiden.

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Der Mensch ist ein aufrecht gehender Darm

Der Welt größtes Darm-Modell - es ist begehbar und vermittelt einen Eindruck von den Funktionen unseres Zentralorgans, das sich durch den gesamten Körper hindurchzieht. Foto: Burda Stiftung.
Der Welt größtes Darm-Modell - es ist begehbar und vermittelt einen Eindruck von den Funktionen unseres Zentralorgans, das sich durch den gesamten Körper hindurchzieht. Foto: Burda Stiftung.

Diese Überschrift ist keine reißerische Schlagzeile. Ihre Aussage ist auch nicht übertrieben. Wir Menschen und alle Lebewesen haben uns im Laufe der Evolution aus einem Darm entwickelt. Er stand am Beginn des Lebens: eine mikroskopisch kleine Hülle, die aufnahm und die ausscheiden konnte. Im Verlauf der Evolution haben wir Menschen uns zu einem aufrecht gehenden multiplen Organismus entwickelt. Doch der Darm, der den Anfang bildete, ist bis heute unser zentrales Organ geblieben. Wir sind im Prinzip tatsächlich ein aufrecht gehender Darm.

Aller Anfang war eine winzige Membran

Als auf unserem Planeten Leben entstanden ist, umgaben sich vorhandene Biomoleküle, die durch die Energie von Blitzen oder Vulkanen entstanden sein sollen, mit  einer Membran, einem Häutchen. Damit grenzten sich die mikroskopisch kleinen Substanzen erstmals von der Außenwelt ab. Wie sie das geschafft haben, weiß bis heute niemand. Aber dies ist nach Ansicht von Evolutionsbiologen der entscheidende Schritt zur Lebendigkeit gewesen, damit begann unbelebte Materie zu leben: mit aufnehmen und ausscheiden. Bis auf den heutigen Tag ist dieses Aufnehmen und Ausscheiden die zentrale Aufgabe aller lebendigen Systeme

Mit Verdauung fing alles Leben auf Erden an

Dass die erste Zelle vor Milliarden von Jahren eine halbdurchlässige Grenze um sich herum gebildet hat, um zu unterscheiden, was hereinkommt und was hinaus muss, ist die „Voraussetzung für ihr Lebendigsein.“ So erklärt der britische Biologe Stephan Harding die Bedeutung dieses Vorganges vor Jahrmilliarden. Er sagt: „ Die Intelligenz der Zelle liegt daher gar nicht so sehr in ihrer DNA, sondern in ihrer Membran, die eben für diese Entscheidungen über den In- und Output sehr intelligent sein muss.“

 

Die neue, intelligente membranumhüllte Molekülverbindung war nun nicht mehr passiv ihrer Umwelt und deren Einflüssen ausgeliefert, sondern ihre Hülle hat aktiv entschieden über „drinnen“ und „draußen“. Alles, was sie brauchte, ließ sie herein: das Licht der Sonne und die irdischen Stoffe, aus denen sie Energie bezog. Alles, was verbraucht war, wanderte nach draußen. Ein Prinzip, das bis heute gilt. Wir nennen es Verdauung. 

 

Mit Verdauung fing alles Leben auf Erden an. Zunächst entwickelten die mikroskopisch kleinen, einzelligen Lebewesen wie beschrieben dieses Verfahren: die Bakterien. Sie sind unsere frühesten Vorfahren. 

Verdauungstrakt
Vom Mund bis zum Anus erstreckt sich der 5 bis 8 Meter lange Versorgungstrakt, der durch unseren Körper hindurchführt, vom Mund über Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm bis zum After.

Und auch wenn wir inzwischen aufrecht gehen und nicht mehr einzellig sind, sondern ein riesiger Mikroben- und Zellverbund, unser  Zentralorgan ist unverkennbar der sechs bis acht Meter lange Versorgungstrakt, der sich vom Mund bis zum After durch unseren gesamten Körper hindurchzieht. Ohne ihn ist Leben nicht möglich. 

 

Auch wenn wir inzwischen an fein gedeckten Tischen sitzen oder unseren Hunger mit Hilfe von Fertignahrung stillen: wir führen vorne ein und scheiden hinten aus wie unsere Bakterienvorfahren. Längst nehmen wir zwar nicht mehr über die durchlässige Haut und in der Regel auch nicht über ein Loch in unserer Hülle - den Mund - direkt auf, sondern gebrauchen Greifhand und Werkzeuge wie Gabel, Löffel oder Stäbchen. Aber anschließend geht alles seinen Gang wie seit Milliarden Jahren: rein - auswerten – raus. Und wenn wir uns auch noch so raffinierte Rezepte und Zubereitungsweisen ausgedacht haben, ihnen folgt nach dem Verzehr die Verdauung und die nimmt den gleichen Weg wie seit Anbeginn des Lebens.

Der Hohlraum unseres Darms gehört noch zur Außenwelt

Am Ablauf und Verlauf der Verdauung können wir deutlich ablesen, dass sich im Laufe der Entwicklung an diesem Prinzip des Lebens nur wenig geändert hat. Auch heute, im 21. Jahrhundert unserer Zeitrechnung sind es Bakterien mit einer intelligenten Membran, die sich um die Verwertung der Nahrung und die Energieversorgung kümmern. Wenn wir essen, dann füttern wir mit Messer und Gabel bewaffnet unsere Bakterien, die alles weitere für uns erledigen müssen. Wie vor Jahrmilliarden sind nur sie dazu in der Lage, nur sie beherrschen die Verdauung. Sie wohnen in unserem langgezogenen Versorgungstrakt, um den herum sich im Laufe der Milliarden Jahre dauernden Entwicklung unser vielfältig organisierter Organismus entwickelt hat - und auf unserer Haut.

 

Unser Versorgungstrakt, der Hohlraum zwischen Mund und Anus aber gehört eindeutig noch zur Außenwelt. Unser Darm ist ein Außenweltkanal, ein Tunnel durch uns hindurch. Wir sind wie gesagt hohl. Wären auf dem Weg zwischen Mund und Anus nicht Kammern, wie der Magen und wären nicht die vielen Krümmungen und Windungen in den Gedärmen, man könnte durch diesen Tunnel und damit durch uns hindurchsehen.

 

Erst hinter der muskulösen Wand, von der unser Darm-Tunnel umschlossen ist, beginnt die Innenwelt, unser eigentlicher Körper. Er wird aus dem Tunnel heraus versorgt. Und durch den gleichen Tunnel erfolgt auch die Entsorgung der Reste, die der Körper nicht braucht.

 

Alles, was hinter der Tunnelwand liegt, bekommt die Stoffe zum Leben quasi durchgereicht. Feinste Blutgefäße (zu denen Bakterien Zutrittsverbot haben) in der Darmwand nehmen auf, was von den Verdauungsbakterien zur Verfügung gestellt wird und transportieren es über das riesige Leitungsnetz des Adergeflechts bis in die fernsten Regionen des Körperkonglomerats aus Mikroben, Zellen, Nervensynapsen, das auch als unser „Neben Ich“ bezeichnet wird. 

 

"Im Vergleich mit dem Darm und seiner Leistungskapazität ist das Herz eine primitive Pumpe“

Der Mensch und die meisten anderen Lebewesen haben also zwei Hüllen, die ihren Körper nach Außen abgrenzen: die Körper-Außenhaut und die Darmwand. Aber das sind keine starren Grenzen, sondern sie haben membranartige Eigenschaften, wie bereits das erste Bakterium. Sie sind bis zu einem gewissen Grad durchlässig, können aufnehmen und abgeben.

 

Alle Stoffe, die in uns hineingelangen, mit Ausnahme von Spritzen und Infusionen, befinden sich erst dann im Inneren, wenn sie diese membranartige Grenze passiert haben, die durch die Darmwand gebildet wird. Im Darm, in diesem Hohlraum selbst, ist noch immer außerhalb des Körpers. 

 

Unser Darm, diese in Milliarden von Jahren erfolgte Weiterentwicklung der ersten membranumhüllten Bakterie, ist ein Wunderwerk. Im Vergleich mit dem Darm und seiner Leistungskapazität ist das Herz „eine primitive Pumpe“, schreibt der amerikanische Neurobiologe Michael Gershon in seinem Buch „Der kluge Bauch“

Der Darm ist die verwegenste Konstruktion der Natur im Gesamtsystem von uns Menschen

Neben Ich
Die Formel für die universelle Energie des Lebens - das Adenosintriphosphat (ATP). Seine existentielle Bedeutung ist Im Buch "Neben Ich"leicht verständlich und eingehend beschrieben. Foto: HGW

Der Darm ist die verwegenste Konstruktion der Natur im Gesamtsystem von uns Menschen. Nicht nur, dass dieser Hohlraum sich außerhalb unseres Körpers befindet - von dort, von außerhalb, wird unser Organismus auch noch versorgt mit allem was er braucht. Ohne diesen außerhalb des Körpers befindlichen Hohlraum und seine Bewohner könnten wir nicht existieren. Im letzten Abschnitt dieses Tunnels, im Dickdarm, hausen Billionen und Aber-Billionen von Bakterien. Es sind mehr als 400 verschiedenen Arten. Sie leben an der Darmwand des Dickdarms. Wir füttern diese Darmbakterien via Mund, Speiseröhre, Magen und Dünndarm mit unseren Speisen. Sie holen Nährstoffe und Energie aus der Nahrung und leiten sie über die gut durchblutete Darmwand ins Innere des Körpers – sie selbst müssen draußen bleiben.

Wir füttern sie - sie füttern alle Zellen unseres Organismus. Und in den Körperzellen leben wiederum Bakterien – korrekt Ex-Bakterien – die aus den von den Darmbakterien zur Verfügung gestellten Nährstoffen und aus dem Sauerstoff, der über die Lunge kommt, die körpereigene Energie ATP herstellen – jeden Tag etwa so viel wie unser eigenes Körpergewicht ausmacht. Ein faszinierendes Zusammenspiel, eine atemberaubende Produktion von elektrischer Energie mit der Herz, Hirn und Muskeln betrieben werden und über die wir am gedeckten Tisch nicht eine Sekunde lang nachdenken.

 

Während wir essen, während wir arbeiten, wenn wir schlafen, wenn wir lieben – ununterbrochen wenn auch mit unterschiedlicher Intensität, holen die Darmbakterien in unserem Verdauungstrakt Nährstoffe aus den zugeführten Speisen. Und sie produzieren Vitamine, vergären Zucker, binden Schadstoffe und eliminieren gefährliche Keime. Billionen Bakterien im Dickdarm bilden ein eigenes Abwehrsystem und beseitigen die Krankheitserreger, die wir uns mit der zugeführten Nahrung oder auf welche Weise auch immer eingefangen haben. Sie sorgen dafür, dass gefährliche Keime sich nicht ausbreiten können. 70 bis 85 Prozent aller Abwehrzellen (die Zahlenangaben in der Fachliteratur schwanken) sitzen im Darmtunnel und verhindern das Eindringen schädlicher Keime in den Organismus, in unseren eigentlichen Körper. 

 

Wenn das Gleichgewicht im Darm gestört ist, wird es bedrohlich für das gesamte System

Unsere Darmbakterien können noch mehr: Sie stellen uns zum Beispiel B-Vitamine zur Verfügung wie B1 (Thiamin), B2 (Riboflavon), B6 (Pyridoxin), B 12 (Cobalamin). Ohne diese Vitamine würden wir nach dem heutigen Stand der Wissenschaft schwere Stoffwechselstörungen bekommen, Herzschäden und Muskelkrämpfe erleiden und unsere Konzentration würde stark beeinträchtigt. Wahrscheinlich wären wir ohne diese im Darm produzierten Vitamine lebensuntüchtig.

 

Also entscheidet demnach der gesunde Bauch, das Billionenheer der Darmflora über unsere Leistungsfähigkeit, Ausdauer und Konzentration, über unsere Nervenstärke und die Stabilität der Haut. Sogar das Vitamin H (auch als Vitamin B7 oder Biotin bezeichnet) wird von Darmbakterien gebildet. Es wirkt nicht nur Depressionen entgegen, sondern ist für eine Vielzahl von Körperfunktionen zuständig. Bei einem Mangel an Vitamin H können neben Depressionen auch Schläfrigkeit und außergewöhnliche Mattigkeit auftreten. Sogar Halluzinationen, Störungen der Herzleistung, der Bewegungsfunktionen und der Muskeln werden bei einem Mangel des Vitamins beobachtet.

 

Die Versorger selbst, also unsere Darmbakterien, die uns mit Nahrungsmitteln, Hormonen und Vitaminen auffüllen, leben draußen, sie sind nicht in uns. Wenn sie in uns auftauchen, wird es gefährlich. Denn sobald sie in die Blutbahn gelangen sollten, haben sie praktisch Zugang zu allen lebenswichtigen Organen. Diese würden sie ohne Rücksicht und ohne zu zögern befallen und damit zerstören. So sind sie. Sie können das.

 

Ihre Giftstoffe (Endotoxine) sind für unsere Organe im eigentlichen Körper potenziell tödlich. Das Beispiel Ehec machte es 2011 überdeutlich. Dieses Bakterium war in der Lage, Nieren zu zerstören und Menschen dadurch umzubringen. Wenn Mikroben in uns die Oberhand gewinnen, kann es zur Sepsis (umgangssprachlich „Blutvergiftung“ genannt) kommen. Ebenfalls eine tödliche Bedrohung.

 

Die Angehörigen des mikrobischen Systems halten sich normalerweise gegenseitig in Schach. Es herrscht eine Art Gleichgewicht zwischen den einzelnen Stämmen. Solange dieses gewährleistet ist, befindet sich auch unser Körper-Konglomerat nicht in Gefahr. Aber wenn „falsche“ Bakterien das Gleichgewicht stören oder gar die Oberhand gewinnen, herrscht Alarmstufe rot. Dann können Vergiftungen, Verstopfungen bis hin zum Darmverschluss, Reizdarm, Chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Darmkrebs, Neurodermitis, Allergien und ähnliche bedrohliche Störungen die Folge sein. Dann kann es geschehen, dass der aufrecht gehende Darm in die Knie geht. Dann wird es ernst.

 

Anmerkung: In dem Buch mit Titel "Neben ich - wie viele sind wir wirklich?", das in Wagners Laden auch zum Sonderpreis von E 9,90 zu beziehen ist, werden alle Funktionen unseres Zentralorgans Darm ausführlich und sehr eingehend beschrieben. Erhältlich auch über amazon, zum Standardpreis.

 

 

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